DKV UZ1 und UZ2: Geheimtipp für stationäre Zusatzversicherung trotz Vorerkrankung

Wer gesetzlich krankenversichert ist und im Krankenhaus mehr Komfort möchte, denkt häufig an eine stationäre Zusatzversicherung. Typische Wünsche sind Einbettzimmer, Zweibettzimmer oder Chefarztbehandlung bzw. freie Arztwahl im Krankenhaus.

Ein häufiges Problem dabei: Eine normale stationäre Zusatzversicherung setzt fast immer eine Gesundheitsprüfung voraus. Wer bereits relevante Vorerkrankungen hat, bekommt keinen oder nur eingeschränkten Versicherungsschutz mehr. Das gilt besonders bei Diagnosen wie Krebs, Herzinfarkt, chronischen und psychischen Erkrankungen oder schweren orthopädischen Erkrankungen.

Genau an dieser Stelle können die DKV-Tarife UZ1 und UZ2 für Sie interessant werden.

Kurz gesagt: DKV UZ1 und UZ2 sind stationäre Zusatztarife für gesetzlich Versicherte ohne Gesundheitsprüfung. UZ1 sichert das Einbettzimmer, UZ2 das Zweibettzimmer ab. Chefarztbehandlung ist nicht enthalten. Vorerkrankungen verhindern den Abschluss nicht automatisch, laufende Versicherungsfälle sind aber nicht versichert.

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Was leisten die Tarife UZ1 und UZ2 der DKV?

Viele gesetzlich Versicherte kennen es bereits oder können es sich gut vorstellen: Ein Krankenhausaufenthalt in einem Mehrbettzimmer mit mehreren fremden Personen ist für Ruhe, Erholung und Genesung nicht immer ideal. Gerade wenn ein Aufenthalt länger dauert, können Privatsphäre, Rückzug und eine ruhigere Umgebung einen spürbaren Unterschied machen.

Genau hier setzen die Tarife UZ1 und UZ2 der DKV an. Beide Tarife sind stationäre Zusatztarife ohne Gesundheitsprüfung und sichern die bessere Unterbringung im Krankenhaus ab. Der Tarif UZ1 leistet für die Unterbringung im Einbettzimmer. Der Tarif UZ2 leistet für die Unterbringung im Zweibettzimmer.

Dass dieser Baustein finanziell relevant sein kann, zeigt auch ein Blick auf die durchschnittlichen Wahlleistungszuschläge in Deutschland. Für ein Einbettzimmer lagen die Zuschläge 2021 laut dem Verband der Privaten Krankenversicherung bundesweit durchschnittlich bei rund 132 € pro Tag. In Berlin waren es sogar rund 156 € pro Tag. Beim Zweibettzimmer lag der bundesweite Durchschnitt bei rund 68 € pro Tag, mit deutlichen Unterschieden je nach Bundesland.

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Damit wird schnell klar: Eine bessere Unterbringung im Krankenhaus ist nicht nur eine Komfortfrage, sondern kann bei längeren Aufenthalten auch spürbare Zusatzkosten verursachen. Wer diese Kosten nicht selbst tragen kann oder möchte, kann mit UZ1 oder UZ2 zumindest diesen wichtigen Bereich für Ruhe und Komfort absichern.

Wichtig ist aber: Es handelt sich nicht um eine stationäre Zusatzversicherung mit Chefarztbehandlung. UZ1 und UZ2 lösen das Thema bessere Unterbringung im Krankenhaus. Wahlärztliche Leistungen, also zum Beispiel die Behandlung durch den Chefarzt, sind über diese Tarife nicht abgesichert.

Gerade für Menschen mit Vorerkrankungen kann dieser Baustein trotzdem sehr wertvoll sein. Denn wenn eine klassische stationäre Zusatzversicherung wegen der Gesundheitsprüfung nicht mehr möglich ist oder nur mit starken Einschränkungen, können UZ1 und UZ2 eine interessante Alternative sein, um zumindest Einbettzimmer oder Zweibettzimmer im Krankenhaus abzusichern.

UZ1 UZ2
Gesundheitsfragen
Zweibettzimmer
(ca. 68 € pro Tag)
✅ 
Einbettzimmer
(ca. 132 € pro Tag)
Abgesicherte Unterbringung Ein- oder Zweibettzimmer Zweibettzimmer
Chefarztbehandlung
Ersatz-Krankenhaustagegeld ✅ 50 € pro Tag ✅ 50 € pro Tag
Zielgruppe GKV-Versicherte GKV-Versicherte

Warum sind diese Tarife ein Geheimtipp?

Der besondere Vorteil der Tarife UZ1 und UZ2 liegt darin, dass sie ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden können. Bestehende Vorerkrankungen sind für den Vertragsabschluss damit zunächst kein Hindernis.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen klassischen stationären Zusatzversicherungen. Dort führen Vorerkrankungen häufig zu Rückfragen, Leistungsausschlüssen, Risikozuschlägen oder sogar zu einer Ablehnung.

Bei UZ1 und UZ2 ist der Zugang deutlich einfacher. Das bedeutet aber nicht, dass automatisch jede spätere Krankenhausbehandlung uneingeschränkt versichert ist. Entscheidend ist nicht allein, welche Diagnose bereits besteht. Entscheidend ist vielmehr, ob wegen genau dieser Diagnose bereits vor Vertragsabschluss ein Versicherungsfall eingetreten ist.

Genau an dieser Stelle wird die Moratoriumsklausel wichtig.
Als nicht versichert gilt (Zitat):

„Ein Versicherungsfall gilt vor Abschluss des Versicherungsvertrages als eingetreten, wenn eine stationäre Krankenhausbehandlung (Tarife UZ, KKHT, KBCK) bzw. Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme (Tarife KKUR und KKHT) innerhalb der letzten 24 Monaten vor Vertragsabschluss anlässlich der den Versicherungsfall auslösenden Diagnose(n) als mögliche Behandlungsalternative zwischen Arzt und versicherter Person  besprochen wurde.“ 

Die Moratoriumsklausel der DKV: kundenfreundlich, aber nicht grenzenlos

Die DKV bietet mit den Tarifen UZ1 und UZ2 stationäre Zusatzversicherungen ohne Gesundheitsfragen an. Bestehende Vorerkrankungen sind daher für den Vertragsabschluss grundsätzlich kein Hindernis.

Wichtig ist aber: Der Versicherungsschutz gilt nicht automatisch für jeden bereits bekannten oder angebahnten Versicherungsfall. Die DKV leistet nicht für Versicherungsfälle, die bereits in den letzten 24 Monaten vor Abschluss des Versicherungsvertrages eingetreten sind.

Ein Versicherungsfall gilt dabei bereits vor Vertragsabschluss als eingetreten, wenn wegen der später auslösenden Erkrankung innerhalb dieser 24 Monate eine stationäre Krankenhausbehandlung oder Operation als mögliche Behandlungsalternative zwischen Arzt und versicherter Person besprochen wurde.

Das ist ein entscheidender Punkt. Es reicht also nicht aus zu sagen: „Ich war bisher noch nicht im Krankenhaus.“ Maßgeblich ist vielmehr, ob eine stationäre Behandlung oder Operation bereits ärztlich als mögliche Option im Raum stand.

Die DKV verdeutlicht diese Regelung mit einem Bandscheibenvorfall-Beispiel: Ein Patient erfährt von seinem Bandscheibenvorfall. Der Arzt verordnet zunächst Physiotherapie, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass eine Operation notwendig werden kann, falls die Physiotherapie nicht den gewünschten Erfolg bringt. Anschließend schließt der Patient eine stationäre Zusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung ab. Verschlimmern sich später die Beschwerden und es kommt tatsächlich zur Bandscheibenoperation, besteht für genau diesen Versicherungsfall kein Leistungsanspruch.

Der Grund: Die Operation wurde bereits vor Vertragsabschluss als mögliche Behandlungsalternative besprochen.

Leistet UZ1/UZ2 trotz Vorerkrankung?

Entscheidungsbaum zur Moratoriumsklausel

Entscheidungsbaum zur Moratoriumsklausel der DKV Tarife UZ1 und UZ2 bei Vorerkrankungen
DKV UZ1 und UZ2 trotz Vorerkrankung: Der Entscheidungsbaum zeigt vereinfacht, wann ein Versicherungsfall trotz Moratoriumsklausel versichert sein kann und wann ein Ausschluss möglich ist.

Aus unserer Sicht ist diese Regelung dennoch kundenfreundlich, weil die DKV Personen mit Vorerkrankungen grundsätzlich aufnehmen kann und nicht jede bestehende Erkrankung automatisch zum Ausschluss führt. Für andere, nicht bereits angebahnte Versicherungsfälle kann der Versicherungsschutz weiterhin bestehen. Entscheidend ist daher, die Moratoriumsklausel richtig zu verstehen und realistisch einzuordnen.

Für wen sind DKV UZ1 und UZ2 besonders interessant?

Die Tarife DKV UZ1 und UZ2 können besonders für gesetzlich Versicherte interessant sein, die aufgrund ihrer Krankenhistorie keine klassische stationäre Zusatzversicherung mehr abschließen können. Denn bei vielen Krankenhauszusatzversicherungen entscheidet eine Gesundheitsprüfung darüber, ob ein Antrag angenommen, abgelehnt oder nur mit Einschränkungen angeboten wird. Typische Gesundheitsfragen betreffen unter anderem Vorerkrankungen, chronische Erkrankungen, Operationen, Krankenhausaufenthalte, psychische Erkrankungen und laufende Behandlungen. 

Der besondere Punkt bei UZ1 und UZ2:
Die Tarife verzichten auf Gesundheitsfragen. Eine bestehende Diagnose ist also nicht automatisch das Ende der Prüfung.

Entscheidend ist vielmehr, ob wegen genau dieser Diagnose in den letzten 24 Monaten vor Vertragsabschluss bereits eine stationäre Krankenhausbehandlung oder Operation als mögliche Behandlungsalternative mit dem Arzt besprochen wurde.

Für Versicherungsfälle, die vor Vertragsabschluss bereits in diesem Sinne eingetreten sind, leistet die DKV nicht. 

Das macht die Tarife für bestimmte Kundengruppen spannend. Nicht jede schwere Vorerkrankung führt automatisch dazu, dass gar kein stationärer Zusatzschutz mehr möglich ist. Gleichzeitig muss man die Regelung sauber verstehen: Es geht nicht nur darum, ob jemand bereits im Krankenhaus war. Entscheidend ist, ob eine stationäre Behandlung oder Operation bereits konkret als mögliche Option im Raum stand.

Diagnosen, bei denen Anträge auf eine stationäre Absicherung häufig schwierig werden 

Bei klassischen stationären Zusatzversicherungen mit Gesundheitsprüfung können insbesondere folgende Diagnosen zu Ablehnung, Zurückstellung, Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen führen:

  • Krebserkrankungen oder Tumorerkrankungen 
  • überstandener Herzinfarkt 
  • koronare Herzkrankheit 
  • Herzinsuffizienz oder schwere Herzrhythmusstörungen 
  • Schlaganfall oder TIA 
  • chronische Niereninsuffizienz 
  • Dialysepflicht oder Zustand nach Nierentransplantation 
  • Multiple Sklerose 
  • Parkinson 
  • Epilepsie mit laufender Behandlung 
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa 
  • schwere Autoimmunerkrankungen 
  • Diabetes mellitus mit Folgeerkrankungen 
  • COPD oder schweres Asthma 
  • Leberzirrhose oder schwere chronische Lebererkrankungen 
  • psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, Burnout, PTBS oder stationäre Psychotherapie 
  • Bandscheibenvorfall mit anhaltenden Beschwerden 
  • schwere Arthrose oder bereits angeratene Gelenkoperation 
  • Rheuma oder andere entzündliche Gelenkerkrankungen 

Diese Liste bedeutet natürlich nicht, dass jeder Antrag mit einer solchen Diagnose automatisch abgelehnt wird. Sie zeigt aber typische Erkrankungen, bei denen eine normale Gesundheitsprüfung deutlich schwieriger werden kann.

Beispiel 1: Chronische Niereninsuffizienz ohne besprochene stationäre Behandlung

Eine gesetzlich versicherte Person leidet an einer chronischen Niereninsuffizienz. Sie ist regelmäßig beim Facharzt in Kontrolle, nimmt Medikamente und die Werte werden engmaschig überwacht. Eine klassische stationäre Zusatzversicherung mit Gesundheitsprüfung wäre in dieser Situation häufig schwer oder gar nicht mehr abschließbar.

Bei DKV UZ1 oder UZ2 stellt sich die Frage anders: Wurde wegen der Niereninsuffizienz in den letzten 24 Monaten bereits eine stationäre Behandlung, Dialyseaufnahme, Operation oder Transplantation als mögliche Behandlungsalternative besprochen?

Wenn das nicht der Fall war, kann der Tarif trotz der Diagnose interessant sein. Die Vorerkrankung allein ist dann nicht automatisch der Ausschlussgrund. Entscheidend bleibt der konkrete Verlauf und die Frage, ob bereits ein stationärer Versicherungsfall angebahnt war.

Das zeigt den Kern der Moratoriumsklausel sehr gut: Nicht jede Diagnose ist automatisch ausgeschlossen. Aber ein bereits konkret angebahnter stationärer Behandlungsfall kann problematisch werden.

Beispiel 2: Bandscheibenvorfall mit bereits besprochener Operation

Eine andere Person hat einen Bandscheibenvorfall. Der Arzt empfiehlt zunächst Physiotherapie und Schmerzbehandlung. Gleichzeitig sagt er aber, dass eine Operation notwendig werden kann, wenn die Beschwerden nicht besser werden.

Schließt die Person danach DKV UZ1 oder UZ2 ab und kommt es später tatsächlich zur Bandscheibenoperation, kann genau dieser Versicherungsfall vom Schutz ausgeschlossen sein.

Der Grund: Die stationäre Behandlung wurde bereits vor Vertragsabschluss als mögliche Behandlungsalternative besprochen.

Das zeigt den Kern der Moratoriumsklausel sehr gut: Nicht jede Diagnose ist automatisch ausgeschlossen. Aber ein bereits konkret angebahnter stationärer Behandlungsfall kann problematisch werden.

Hier finden Sie die Bedingungen:

Was kosten DKV UZ1 und UZ2?

Die Beiträge sind altersabhängig. Die DKV kalkuliert die Tarife UZ1 und UZ2 nach Art der Schadenversicherung. Das bedeutet: Es werden keine Alterungsrückstellungen gebildet, die Beiträge hängen vom Alter ab und beim Wechsel in eine höhere Altersgruppe kann es zu deutlichen Beitragssteigerungen kommen. Zusätzlich können Beitragsanpassungen erfolgen.

Vorteile für eine 40 jährige Person: 

Beitragsliste Stand 01.07.2026 kostet DKV UZ1 monatlich:

Gerade der UZ2-Tarif ist damit sehr preiswert. Wer auf das Einbettzimmer verzichten kann und primär das Zweibettzimmer absichern möchte, findet hier einen sehr günstigen Einstieg.

Beitragskurve UZ1 und UZ2 nach Alter (schematische Darstellung)

Beitragskurve der DKV Tarife UZ1 und UZ2 nach Altersgruppen mit beispielhaften Monatsbeiträgen
Beispielhafte Beitragskurve der DKV Tarife UZ1 und UZ2: UZ2 ist in allen Altersgruppen günstiger, während UZ1 durch die Absicherung des Einbettzimmers mit steigendem Alter deutlich teurer wird.

Wichtig zu wissen: Ohne Gesundheitsprüfung bedeutet nicht automatisch sofortiger voller Leistungsanspruch. Bei UZ1 und UZ2 gelten Wartezeiten. Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate. Für bestimmte Bereiche können besondere Wartezeiten gelten. Bei einem Unfall entfällt die allgemeine Wartezeit.

Unser Fazit zur stationären Absicherung der DKV UZ1 und UZ2

Die DKV Tarife UZ1 und UZ2 sind keine perfekte Lösung für jeden Kunden. Sie ersetzen keine vollumfängliche stationäre Zusatzversicherung mit Chefarztbehandlung und umfassender Gesundheitsprüfung. Für gesetzlich Versicherte mit stärkeren Vorerkrankungen können diese Tarife aber eine sehr interessante Sonderlösung sein.

DKV UZ1 vs. UZ2 im Vergleich

Vergleich der DKV Tarife UZ1 und UZ2 ohne Gesundheitsprüfung mit Leistungen, Beispielbeiträgen und Unterbringung im Krankenhaus
DKV UZ1 und UZ2 im direkten Vergleich: UZ1 bietet Ein- oder Zweibettzimmer sowie 50 EUR Ersatz-Krankenhaustagegeld, UZ2 sichert das Zweibettzimmer mit 25 EUR Ersatz-Krankenhaustagegeld ab. Beide Tarife sind ohne Gesundheitsprüfung abschließbar, enthalten keine Chefarztbehandlung und richten sich an gesetzlich Krankenversicherte.

Der große Vorteil: Der Abschluss ist ohne Gesundheitsfragen möglich. Eine bestehende Vorerkrankung ist daher nicht automatisch ein Ausschlussgrund. Entscheidend ist vielmehr, ob wegen genau dieser Erkrankung in den letzten 24 Monaten vor Vertragsabschluss bereits eine stationäre Behandlung oder Operation als mögliche Behandlungsalternative ärztlich besprochen wurde.

Genau hier liegt der besondere Charme der Moratoriumsklausel. Sie schließt nicht jede bekannte Diagnose pauschal aus, sondern betrachtet den konkreten Versicherungsfall. Das kann für Menschen mit schwieriger Krankenhistorie ein echter Vorteil sein, wenn eine klassische Krankenhauszusatzversicherung mit Gesundheitsprüfung nicht mehr möglich ist.

Mit UZ1 lässt sich die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer absichern. UZ2 bietet Schutz für das Zweibettzimmer und ist dafür beitragsseitig günstiger. Eine Chefarztbehandlung ist in beiden Tarifen nicht enthalten. Auch wichtig: Diese Absicherung ist nur für gesetzlich Krankenversicherte möglich.

KVoptimal.de prüft solche Sonderwege regelmäßig und hilft dabei einzuschätzen, ob DKV UZ1 oder UZ2 im konkreten Einzelfall sinnvoll sind. Gerade bei bestehenden Erkrankungen lohnt sich eine saubere Prüfung, bevor man vorschnell davon ausgeht, dass keine stationäre Zusatzabsicherung mehr möglich ist.

Wer zusätzlich auch noch ein Krankenhaustagegeld für Telefon, Fernsehen oder weitere Zusatzkosten abschließen möchte wird hier fündig:

FAQ: Häufige Fragen zu DKV UZ1 und UZ2

Die wichtigsten Antworten rund um die stationären Zusatztarife ohne Gesundheitsprüfung auf einen Blick.

Kann ich DKV UZ1 oder UZ2 trotz Vorerkrankung abschließen?

Ja, der Abschluss ist grundsätzlich ohne Gesundheitsfragen möglich. Eine bestehende Vorerkrankung ist deshalb nicht automatisch ein Hindernis. Wichtig ist aber die Moratoriumsklausel: Wurde wegen genau dieser Erkrankung in den letzten 24 Monaten vor Vertragsabschluss bereits eine stationäre Behandlung oder Operation als mögliche Behandlungsalternative besprochen, ist dieser konkrete Versicherungsfall vom Schutz ausgeschlossen.

Was bedeutet die Moratoriumsklausel bei DKV UZ1 und UZ2?

Die Moratoriumsklausel regelt, wann ein bereits vor Vertragsabschluss angebahnter Versicherungsfall nicht versichert ist. Entscheidend ist nicht nur, ob bereits ein Krankenhausaufenthalt stattgefunden hat. Maßgeblich ist auch, ob eine stationäre Behandlung oder Operation ärztlich bereits als mögliche Option besprochen wurde.

Was ist der Unterschied zwischen UZ1 und UZ2?

Der Tarif UZ1 sichert die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer ab. Zusätzlich enthält er ein Ersatz-Krankenhaustagegeld von 50 € pro Tag. Der Tarif UZ2 sichert das Zweibettzimmer ab und enthält ein Ersatz-Krankenhaustagegeld von 25 € pro Tag. Beide Tarife enthalten keine Chefarztbehandlung.

Gibt es bei DKV UZ1 und UZ2 eine Gesundheitsprüfung?

Nein. DKV UZ1 und UZ2 sind ohne Gesundheitsprüfung abschließbar. Das macht die Tarife besonders interessant für gesetzlich Versicherte, die wegen Vorerkrankungen bei klassischen stationären Zusatzversicherungen Schwierigkeiten haben und keine Versicherung ohne Ausschlüsse mehr abschließen können.

Ist Chefarztbehandlung in UZ1 oder UZ2 enthalten?

Nein. Eine Chefarztbehandlung ist in beiden Tarifen nicht versichert. UZ1 und UZ2 konzentrieren sich auf die bessere Unterbringung im Krankenhaus, also Einbettzimmer oder Zweibettzimmer je nach Tarif.

Für wen sind DKV UZ1 und UZ2 besonders interessant?

Die Tarife können für gesetzlich Versicherte interessant sein, die eine bessere Unterbringung im Krankenhaus wünschen, aber wegen ihrer Krankenhistorie keine klassische stationäre Zusatzversicherung mehr bekommen. Das betrifft zum Beispiel Menschen mit chronischen Erkrankungen, schweren Vorerkrankungen oder orthopädischen Beschwerden.

Leistet DKV UZ1 oder UZ2 bei jeder Vorerkrankung?

Nein, nicht automatisch. Die Vorerkrankung allein führt zwar nicht pauschal zum Ausschluss. Wenn wegen dieser Erkrankung aber bereits in den letzten 24 Monaten vor Abschluss eine stationäre Behandlung oder Operation als mögliche Behandlungsalternative besprochen wurde, kann genau dieser Versicherungsfall ausgeschlossen sein.

Können Privatversicherte DKV UZ1 oder UZ2 abschließen?

Nein. Die Tarife richten sich an gesetzlich Krankenversicherte. Für privat Krankenversicherte sind diese Bausteine nicht abschließbar, da die Versicherungsfähigkeit nach den Bedingungen nicht gegeben ist.

Welche Kosten können durch ein Ein- oder Zweibettzimmer entstehen?

Wahlleistungszuschläge für Ein- und Zweibettzimmer können je nach Krankenhaus und Bundesland deutlich variieren. Für ein Einbettzimmer lagen die durchschnittlichen Zuschläge 2021 laut dem Verband der privaten Krankenversicherung bundesweit bei rund 132 € pro Tag, in Berlin sogar bei rund 156 € pro Tag. Beim Zweibettzimmer lag der bundesweite Durchschnitt bei rund 68 € pro Tag.

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A Private Blog Network (PBN) is a collection of websites that are controlled by a single individual or organization and used primarily to build backlinks to a “money site” in order to influence its ranking in search engines such as Google. The core idea behind a PBN is based on the importance of backlinks in Google’s ranking algorithm. Since Google views backlinks as signals of authority and trust, some website owners attempt to artificially create these signals through a controlled network of sites.

In a typical PBN setup, the owner acquires expired or aged domains that already have existing authority, backlinks, and history. These domains are rebuilt with new content and hosted separately, often using different IP addresses, hosting providers, themes, and ownership details to make them appear unrelated. Within the content published on these sites, links are strategically placed that point to the main website the owner wants to rank higher. By doing this, the owner attempts to pass link equity (also known as “link juice”) from the PBN sites to the target website.

The purpose of a PBN is to give the impression that the target website is naturally earning links from multiple independent sources. If done effectively, this can temporarily improve keyword rankings, increase organic visibility, and drive more traffic from search results.

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