PKV Testbericht: Münchener Verein BestensGesundPREMIUM

Der Münchener Verein ist seit über 100 Jahren als Anbieter im Bereich der privaten Krankenversicherung (PKV) tätig. In den vergangenen 20 Jahren trat das Traditionshaus jedoch eher zurückhaltend auf und ließ auf ein angepasstes Produkt für seine Kunden lange warten. Während andere Anbieter wie Allianz, AXA, Signal, LKH und viele mehr schon frühzeitig den Trend zu Tarifen mit modernen und hochwertigen Leistungen setzten, blieb der Münchener Verein in den letzten rund 15 Jahren weitestgehend unbemerkt. Umso erfreulicher, dass das Unternehmen nun die Gelegenheit ergreift, mit dem BestensGesund-Tarif in den Markt zurückzukehren.

Mit rund 63.000 Vollversicherten im Jahr 2024 zeigt der Münchener Verein, dass er dem Trend der sinkenden Mitgliederzahlen entgegenwirken will. Im Durchschnitt verlor der Versicherer in den vergangenen zehn Jahren etwa 3% seiner vollversicherten Mitglieder pro Jahr – das entspricht fast 20.000 Versicherten. Der BestensGesund-Tarif könnte nun die Lösung bieten, um das Unternehmen wieder wettbewerbsfähig zu machen und zu steigenden Mitgliederzahlen zu verhelfen.

Dieser Tarif richtet sich aus unserer Sicht besonders an gut verdienende Angestellte, Selbstständige und Familien, die eine hochwertige und zukunftssichere Gesundheitsversorgung suchen.

In diesem Artikel nehmen wir den BestensGesund-Tarif des Münchener Vereins genau unter die Lupe. Wir bieten eine detaillierte Analyse der Leistungen, Kosten und Zusatzoptionen und stellen den Tarif im Vergleich zu anderen PKV-Angeboten auf dem Markt dar. Ziel ist es, die Stärken und Schwächen des Tarifs zu beleuchten und Empfehlungen für die ideale Zielgruppe auszusprechen.

Wie gut ist der Tarif BestensGesund vom Münchener Verein?

Ambulante Leistungen

Der Tarif positioniert sich im Premium-Segment. Beim ersten Blick auf das Bedingungswerk zeigt sich, dass die klassischen Bausteine eines modernen Hochleistungstarifs sehr gut und zeitgemäß abgebildet sind. Viele Leistungsmerkmale, die früher als Highlight galten, gehören hier erfreulicherweise zum absoluten Selbstverständnis. Aber auch zwei Tücken haben sich hier aus unserer Sicht eingeschlichen, die man zumindest kennen sollte.

Vorteile des Tarifs BestensGesund Premium

  • Freie Arztwahl inkl. Privatarztpraxen ohne Kassensitz und Telemedizin.
  • Zukunftssichere Gebührenordnung: Keine Begrenzung auf die Höchstsätze der Gebührenordnung (GOÄ/GOZ/GOP). Rechtsgültige Honorarvereinbarungen über dem 3,5-fachen Satz sind vollumfänglich möglich. Dies bietet hervorragenden Schutz vor Eigenanteilen mit Blick auf die anstehende Evaluierung der Gebührenordnung zum 01.01.2028.
  • Moderne Seh- und Sehschärfenkorrekturleistungen: Hohe Erstattung für Brillen/Kontaktlinsen mit 600 € alle zwei Versicherungsjahre sowie die klare Absicherung von laserchirurgischen Maßnahmen mit 5.000 € in fünf Jahren (z. B. LASIK). Das Budget für Vorsorgeuntersuchungen ist barrierefrei und zeitgemäß gestaltet.
  • Arznei- und Verbandmittel: Der Tarif verzichtet auf eine einschränkende Generikaklausel, die weg von dem empfohlenen Produkt, hin zu Nachahmpräparaten mit anderen Nebenstoffen lenkt und damit bei einigen Versicherern Kosten einsparen soll. Außerdem volle Kostenerstattung für Empfängnisverhütung bis zum 24. Lebensjahr. Einzigartig in dem Zusammenhang: explizite Leistung für empfängnisverhütende Maßnahmen infolge einer mutmaßlichen Sexualstraftat. Umfangreiche Arzneimittel-Übernahme zur Behandlung der erektilen Dysfunktion nach einer radikalen Prostatektomie und bei der Erstattung von medikamentenähnlichen Nährmitteln zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden (z. B. bei Morbus Crohn, Mukoviszidose oder Enzymmangelkrankheiten).
  • Schadenfreie Rückerstattung (BRE): Aufwendungen für Vorsorge, Prophylaxe, Schutzimpfungen und Präventionskurse werden bis zu 750 € pro Kalenderjahr nicht auf die Barausschüttung angerechnet. Der Kunde wird für Vorsorge belohnt statt bestraft.
  • Inflationsschutz durch Leistungsanpassung: Bei einer Beitragsanpassung (BAP) können betragsmäßig festgelegte Höchsterstattungsbeträge, Krankenhaustagegelder und Pauschalen mit Zustimmung des Treuhänders erhöht werden.

Alle Leistungen im Überblick:

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Nachteile aus unserer Sicht

  • Praxisferne Hürden bei Chiropraktik & Osteopathie: Entweder man nutzt dies über den Heilpraktiker oder hat eine eklatante Erstattungslücke. Denn weicht man für Chiropraktik oder Osteopathie auf Ärzte oder klassische Therapeuten aus, greifen die Sätze der Bundesbeihilfe. Osteopathie wird dann nur über die Analogie der Manuellen Therapie bezahlt. Chiropraktik wird auf eine reine Chirogymnastik (15-20 Minuten) heruntergestuft – mit einem mageren Erstattungssatz von aktuell 20,50 € + 20%. Eine Behandlung ist dafür in der Praxis aus unserer Sicht kaum zu bekommen.
  • Heilmittel-Kopplung an die Bundesbeihilfe: Obwohl der Tarif offen formuliert wirkt (und moderne Begriffe wie Ernährungstherapie nennt), bestimmt das Verzeichnis der Bundesbeihilfe, welche Leistungen überhaupt erstattungsfähig sind. Da die Beihilfe der restriktiven und änderbaren GKV-Logik folgt und ständigen politischen Kürzungen unterliegt, schlagen zukünftige Streichungen des Dienstherrn direkt negativ auf den Versicherungsschutz des Kunden durch. Außerdem begrenzt man auch die Höchstsätze der Erstattung an 120% der Erstattung der Bundesbeihilfeverordnung (LINK: BVA – Beihilfe – Beihilfefähige Höchstbeträge für Heilmittel ab 1. August 2024)
  • “Pseudo-offener” und starrer Hilfsmittelkatalog: Der offene Prozess (bis 1.000 € frei, ab 1.000 € Steuerung durch den Hilfsmittel-Service) ist per se in Ordnung. Das Problem: Die Definition des Hilfsmittelbegriffs ist abschließend auf Seh- und Hörhilfen, technische Mittel und Körperersatzstücke (plus Blindenhund, Sensortechnik-Blutzuckermessgeräte, Heimdialyse) begrenzt. Es fehlen Öffnungsklauseln wie „insbesondere“. Medizinische Innovationen der Zukunft, die nicht unter diese Begriffe fallen, sind nicht versichert. Auch wenn man heute glaubt, dass über diese Begriffe alles abgedeckt sei, ist es im Marktvergleich einschränkend. 

Wettbewerber wie die uniVersa (Tarif uni-top 300) lösen den Hilfsmittelbegriff deutlich smarter. Dort sind alle medizinisch notwendigen Hilfsmittel versichert, die das Leben erhalten, Heilung sichern oder Körperfunktionen unterstützen – die Aufzählung ist rein exemplarisch und damit absolut zukunftsoffen für den medizinischen Fortschritt.

Familien Leistungen

Vorteile des Tarifs BestensGesund Premium

  • Kinderkrankengeld (Pauschale zur Kinderbetreuung): Bei Erkrankung eines versicherten Kindes (unter 12 Jahren, bei Behinderung unter 21 Jahren) zahlt der Tarif eine Pauschale von 100 € pro Tag (max. 10 Tage/Kalenderjahr) zur Abfederung von Verdienstausfällen. Voraussetzung: Elternteil und Kind sind im Tarif versichert. 
  • Echte Beitragsfreiheit in der Elternzeit: Bis zu 6 Monate komplette Beitragsbefreiung für das Elternteil (inkl. Risikozuschlag und gesetzlichem Zuschlag) bei Bezug von Elterngeld oder Elternzeit. Hervorragend gelöst: Die Alterungsrückstellungen werden fiktiv so weitergebildet, als wäre der Beitrag bezahlt worden. Das verhindert Beitragsprüngen im Alter.
  • Klinik-Komfort im Familienzimmer: Bei einer Entbindung im Krankenhaus übernimmt der Tarif die Unterbringung und Verpflegung im Familienzimmer zu 100 %. So können beide Elternteile die ersten Tage nach der Geburt gemeinsam und privat beim Neugeborenen verbringen.
  • Absicherung bei keimzellschädigender Therapie (Kryokonservierung): Muss sich eine versicherte Person einer Keimzell-schädigenden Behandlung unterziehen (z. B. einer Chemotherapie), übernimmt der Tarif einmalig die ärztlichen Kosten für das Einfrieren (Kryokonservierung) von Ei-, Samenzellen oder Keimzellgewebe sowie die laufenden Kosten für die Konservierung.

Nachteile aus unserer Sicht

  • Rooming-in: Muss ein versichertes Kind stationär ins Krankenhaus, werden die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung eines begleitenden Elternteils (Begleitperson im Krankenhaus) bis zum 12. Lebensjahr übernommen. In Zeiten von einer engen Bindung an seine Kindern, erscheint uns dieser Zeitraum wie bei vielen Versicherern eher kurz. Wir favorisieren hier eher das 16. Lebensjahr.
  • Der Preis für Kinder liegt mit 339,69 € mit 0 € Selbstbehalt bedauerlicherweise im oberen Preissegment.

Stationäre Leistungen

Die garantierte Wahl des Behandlungsarztes (Chefarzt/Wahlarzt) ist ohne GOÄ-Höchstsatzbegrenzung vollumfänglich möglich, die Unterbringung erfolgt im Ein- oder Zweibettzimmer und selbst vom Krankenhaus in Rechnung gestellte Komfortleistungen wie WLAN, TV, Radio oder eine verbesserte Verpflegung werden anstandslos übernommen. Aber auch zwei gravierende Tücken haben sich hier aus unserer Sicht eingeschlichen, die man vor einem Klinikaufenthalt zumindest kennen sollte: Der Tarif ist bei Privatkliniken nicht offen formuliert, sondern deckelt die allgemeinen Krankenhausleistungen streng auf 200% der gesetzlichen Entgelte, und bei einer gemischten Anstalt ist häufig eine vorherige Zusage weiterhin verpflichtend.

Vorteile des Tarifs BestensGesund Premium

  • Einbettzimmer 
  • Privatärztliche Leistung (freie Arztwahl im Krankenhaus – Chefarzt)
  • Gebührenordnung bei Nutzung privatärztliche Leistung offen formuliert. Damit ist eine rechtsgültige Honorarvereinbarung erstattungsfähig, sowohl beim Privatarzt als auch beim Belegarzt.
  • Anschlussheilbehandlung (AHB–Reha), wenn diese nach 4 Wochen angetreten wird (wird auch später angetreten, möglich, wenn dies medizinisch nötig ist, wie bei der Strahlentherapie), und Reha-Maßnahmen. Ist kein anderer Träger leistungspflichtig, verpflichtet sich der Münchener Verein zur Zusage. Die Zusage als solche ist nötig.

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Aus unserer Sicht Nachteile oder verbesserungswürdig

  • Stationäre Transportkosten werden bis zu 100km erstattet. Ist ein geeignetes Krankenhaus in diesem Radius, wird bis zum nächsten geeigneten erstattet.
  • Leistungen in einer gemischten Anstalt (also Krankenhäuser, die auch Kuren, Rehas, Sanatoriumsbehandlungen oder Rekonvaleszenz durchführen) werden erstattet nach vorheriger Zusage, außer es handelt sich beispielsweise um eine Notfalleinweisung. 
  • Bei Behandlungen in Privatkliniken werden nur die Kosten erstattet, die auch in einem normalen Krankenhaus angefallen wären, das nach der Bundespflegesatzverordnung oder dem Krankenhausentgeltgesetz abrechnet.

Gerade die Nachteile haben sich am Markt im Premium-Segment als besser versicherbar gezeigt. Schade, dass der Münchener Verein hier keine für den Kunden bessere Regelung getroffen hat.

Dentale Leistungen

Wer sich die Zahnleistungen des Tarifs BestensGesund Premium anschaut, blickt auf eine wirklich tolle Leistung im dentalen Bereich. Allerdings nicht ganz ohne bürokratische Hürden für den Alltag. Der Versicherer klotzt hier primär beim Nachwuchs ordentlich ran und bietet seinen Kunden eine eher seltene Möglichkeit beim Wechsel durch den Verzicht auf die Zanstaffel der ersten Jahre. Versteckt im Kleingedruckten finde sich aber auch ein finanzielles Fragezeichen bei Material- und Laborkosten.

Vorteile des Tarifes BestensGesund Premium

  • Zahnbehandlung (z. B. Kunststofffüllungen, Wurzelbehandlungen, Parodontosebehandlung) sowie bildgebende Verfahren, Anästhesie und die Zahnprophylaxe werden zu 100 % übernommen.
  • Zahnersatz, Implantologie und auch Inlays aus keramisch hergestellten Füllungen werden zu 90% erstattet. Verblendungen aus Keramik an metallischem Zahnersatz wird auch bei den hinteren Backenzähnen übernommen. 
  • Kieferorthopädie auch bei Erwachsenen, wenn medizinisch nötig, zu 90%
  • Highlight für Versicherte unter 21 Jahren: Zahnersatz, Implantologie und auch Kieferorthopädie zu 100% versichert. 
  • Highlight Zanstaffel: In den ersten vier Versicherungsjahren begrenzt der Versicherer wie fast alle Teilnehmer am Markt die Leistung. Darauf wird verzichtet, wenn der Versicherte bei Eintritt einen Nachweis liefert, dass er vorher schon für diese Zeit 80% Leistungen bei der Vor-PKV oder GKV‑Zusatz hatte.

Aus unserer Sicht der Nachteil:

  • Material- und Laborkosten sind auf das ortsübliche beschränkt. Da in der Praxis bei Zahnersatz und Implantaten häufig 50% der Kosten in diesem Bereich entstehen, entsteht eine starke Einschränkung, die zu Problemen führen kann. 

Kosten des Tarifs BestensGesund

Beitragshöhe und Kostenstruktur

Die Beitragshöhe des *BestensGesund*-Tarifs hängt von mehreren Faktoren ab, darunter das Eintrittsalter, der gewählte Selbstbehalt und der Gesundheitszustand des Versicherten. 

Ein Beispiel: Für einen 30-jährigen Single inkl. gesetzlichem Zuschlag

  • 0 € Selbstbehalt – Premium SB 0 895: 723,22 €
  • 500 € Selbstbehalt (ASZ) – Premium SB 500 896: 690,69 €
  • 1.000 € Selbstbehalt (ASZ) – Premium SB 1000 897: 630,25 €

Besonders attraktiv ist die Regelung der Beitragsrückerstattung, die den Versicherten bei Leistungsfreiheit bis zu 3.190 € Rückerstattung ermöglicht. Dieser Betrag setzt sich aus einer Barausschüttung und einer Pauschalerstattung im Tarif mit 0 € Selbstbehalt zusammen. So profitieren Versicherte von einem langfristigen Vorteil, wenn sie keine Leistungen in Anspruch nehmen. 

Welcher Tarif für Unternehmer?

Schnell wird am Beispiel des 30‑jährigen Interessenten als selbstständiger Unternehmer mit einem zu versteuernden Einkommen von 90.000 € im Jahr klar: Der Tarif ohne Selbstbehalt punktet im Gesamtaufwand durch die deutlich höhere Beitragsrückerstattung schon im ersten Jahr:

Vorteil: Der Tarif bildet außerdem gegenüber dem Premium SB 1000 mehr Altersrückstellungen.

Ist der Kunde erkrankt und kann auf die Beitragsrückerstattung nicht zugreifen, sondern zahlt auch noch den Selbstbehalt, ändert sich rein gar nichts an der wirtschaftlichen Wirkungskraft der Selbstbehalt-Varianten:

Welcher Tarif für Arbeitnehmende?

Am Beispiel des 30‑jährigen Interessenten als selbstständiger Unternehmer mit einem zu versteuernden Einkommen von 90.000 € im Jahr wird klar: Der Tarif ohne Selbstbehalt punktet auch hier im Gesamtaufwand durch die deutlich höhere Beitragsrückerstattung schon im ersten Jahr:

Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit

  • 0 € Selbstbehalt – Premium SB 0 895: 1.350 € (im ersten Jahr inkl. Pauschalleistung) und 3.190 € im fünften Jahr
  • 500 € Selbstbehalt (ASZ) – Premium SB 500 896: 920 € bis zu 1.780 € maximal 50% des Jahresbeitrag. Weniger für Bestandskunden*.
  • 1.000 € Selbstbehalt (ASZ) – Premium SB 1000 897: 630 € bis zu 1.500 € maximal 50% des Jahresbeitrag. Weniger für Bestandskunden*.

* Als Bestandskunden gelten aus unserer Sicht Kunden, die später mit Optionsrecht oder Tarifwechsel in die Serie Premium‑SB umstellen oder aber die im Versicherungsverlauf bei Leistungseinreichung wieder auf die Grundstufe der Beitragsrückerstattung fallen und neu starten.

Wo steht der neue Tarif BestensGesund PREMIUM des Münchener Vereins im Marktvergleich

Vertraut man etablierter Vergleichssoftware, kommt man zu dem Schluss, dass der Tarif des Münchner Vereins durchaus mit den Leistungsgiganten der DKV, Allianz, Barmenia und uniVersa Schritt halten kann. Zudem ist er im preislichen Rahmen moderat und gut aufgestellt.

Beispiel für einen 30-jährigen Interessenten / eine 30-jährige Interessentin:

Kunden, denen es besonders auf beitragsstabile private Krankenversicherer und Tarife ankommt, sind laut dem Map-Report von Franke und Bornberg vermutlich besonders gut bei der HanseMerkur, der SdK oder der Signal Iduna aufgehoben. Die Tarife dieser Anbieter sind zwar in wenigen Leistungspunkten gegebenenfalls etwas schwächer aufgestellt, weisen im Gegenzug jedoch nachweislich eine hervorragende langfristige Beitragsstabilität im Verhältnis zum Preis-Leistungs-Verhältnis auf.

Beispiel für einen 30-jährigen Interessenten / eine 30-jährige Interessentin:

Wer gesundheitlich die freie Auswahl hat, entscheidet sich als leistungsorientierter Interessent vermutlich eher für die uniVersa. Wer wiederum den primären Fokus auf eine nachhaltige Beitragsstabilität legt, ist vermutlich bei der HanseMerkur besser aufgehoben. 

Unser Fazit für Arbeitnehmende und Unternehmer

Der Tarif BestensGesund Premium des Münchner Vereins bietet ein starkes Fundament mit hohem Komfort im Alltag. Besonders für Arbeitnehmende in der Familienplanung oder mit kleinen Kindern ist der Tarif durch die guten Bedingungen bei der Elternzeit (Erhalt der Alterungsrückstellungen) und das Kinderkrankengeld (Betreuungspauschale) toll. Auch Unternehmer, die Wert auf eine verlässliche und schadenfreie Vorsorge (BRE-Schutz bis 750 €) sowie maximale Sicherheit bei Honorarvereinbarungen jenseits der GOÄ-Höchstsätze im Hinblick auf das Jahr 2028 legen, finden hier ein echtes Premium-Produkt.

Jedoch gilt für beide Zielgruppen: Wer einen kompromisslosen, zukunftssicheren Hochleistungstarif sucht, muss an zwei Stellen erhebliche Abstriche akzeptieren. Die starre Definition des Hilfsmittelkatalogs schließt den medizinischen Fortschritt von morgen weitgehend aus. Preislich ist der Tarif leider wenig marktfähig im Verhältnis zur vereinbarten Leistung, sodass wir davon ausgehen, dass er eine untergeordnete Rolle spielen wird für Neukunden.

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A Private Blog Network (PBN) is a collection of websites that are controlled by a single individual or organization and used primarily to build backlinks to a “money site” in order to influence its ranking in search engines such as Google. The core idea behind a PBN is based on the importance of backlinks in Google’s ranking algorithm. Since Google views backlinks as signals of authority and trust, some website owners attempt to artificially create these signals through a controlled network of sites.

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