Familienfreundliche PKV-Tarife – KVoptimal.de GmbH

Für jüngere Privatversicherte rückt neben ihrer eigenen Absicherung irgendwann das Thema Familienplanung in den Fokus. Obwohl in der privaten Krankenversicherung (PKV) für alle Familienmitglieder, auch für die Kinder, ein separater Versicherungsvertrag abgeschlossen werden muss, gibt es auch hier familienfreundliche Tarife und Regelungen. Dazu gehören beispielsweise Kinderkrankengeld, Beitragsbefreiung während des Elterngeldbezugs oder auch eine beitragsfreie Mitversicherung von Neugeborenen im ersten Lebensjahr.

So können sich Familien in der PKV versichern

In der privaten Krankenversicherung gibt es keine beitragsfreie Familienversicherung wie in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Jedes Familienmitglied benötigt einen eigenen Vertrag und zahlt eigene Beiträge. Das macht die PKV gerade für Familien mit mehreren Kindern weniger attraktiv. Aber: Es gibt auch in der PKV-Familientarife mit ermäßigten Beiträgen für Familienmitglieder.

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Familienfreundliche Leistungen in der PKV

Auch, wenn die kostenfreie Mitversicherung der Partner, Partnerin und Kindern nicht anbietet, können Familien bei der Auswahl der Versicherung auf familienfreundliche Leistungen achten, die es sehr wohl gibt – und diesich schnell finanziell auszahlen können.

Kinderkrankengeld in der PKV

Dann erhalten Eltern Kinderkrankengeld in der PKV:

Privatversicherte Eltern und Kinder haben keinen Anspruch auf das gesetzliche Kinderkrankengeld. Sie können vorsorgen, indem sie eine Krankentagegeldversicherung abschließen, die ein Betreuungsgeld für kranke Kinder beinhaltet. Dann erhalten die Versicherten eine vorab festgelegte Pauschale.

Ist das Kind privat versichert, besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Kinderkrankengeld als Lohnersatzleistung. Der Arbeitgeber muss privatversicherte Eltern bei Krankheit der Kinder jedoch nach § 616 BGB für einen kurzen Zeitraum unbezahlt oder idealerweise bezahlt freistellen. Wie die Freistellung genau geregelt ist, steht im Arbeitsvertrag.

Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes muss der Arbeitgeber den Lohn für 5 Tage pro Jahr weiterzahlen, wenn das Kind jünger als 8 Jahre alt ist – und die Fortzahlung nicht im Arbeits- oder Tarifvertrag ausgeschlossen wurde.

Übrigens: Ist das Kind privatversichert und das betreuende Elternteil gesetzlich, hat dieser auch keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld, weil die gesetzliche Krankenkasse das Kinderkrankengeld finanziert, in das für das Kind nicht eingezahlt wird.

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld ist an das Versicherungsverhältnis des Kindes gekoppelt. Eltern erhalten es nur, wenn das Kind gesetzlich versichert ist.

Verbeamtete erhalten bezahlte Sonderurlaubstage zur Kinderbetreuung für bis zu 13 Arbeitstage pro Kinder unter 12 Jahre.

Beitragsbefreiung während des Elterngeldbezugs in der PKV

Dann zahlen Eltern keine PKV-Beiträge in der Elternzeit:

Privatversicherte haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Beitragsfreiheit während der Elternzeit. Sie sind auf die Kulanz ihrer Versicherung angewiesen, die freiwillig die Beitragszahlung pausieren, z. B. um 6 oder 12 Monate – oder reduzieren kann.

In der privaten Krankenversicherung gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Beitragsfreiheit während der Elternzeit. Für sie kommt es als Eltern sogar richtig dick. Sie müssen PKV-Beiträge in voller Höhe selbst tragen, da der Arbeitgeberzuschuss entfällt. Aber: Viele Versicherer bieten Kulanzregelungen an, wenn z. B. die Beiträge für eine bestimmte Dauer ganz entfallen oder reduziert werden, indem z. B. das Krankentagegeldbeitragaussetzt. Alternativ können oft Stundungsmöglichkeiten genutzt werden.

Beitragsfreie Mitversicherung von Neugeborenen im ersten Lebensjahr in der PKV 

Dann zahlen Eltern für Neugeborene keine PKV-Beiträge:

In der privaten Krankenversicherung gibt es keine kostenfreie Mitversicherung der Kinder. Aber einige Anbieter haben Tarife im Angebot, bei denen der Nachwuchs im ersten Jahr kostenlos versichert ist.

Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind Neugeborene in der PKV nicht automatisch mitversichert. Eltern müssen ihren Nachwuchs anmelden. Am besten innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt, weil da der Versicherer verpflichtet ist, das Kind aufzunehmen – ohne Gesundheitsprüfung, Wartezeiten oder Risikozuschlägen. Auch für das Kind muss eine separate private Krankenversicherung abgeschlossen werden. Einige wenige Versicherer bieten in bestimmten Volltarifen eine beitragsfreie Mitversicherung für Neugeborene im ersten Lebensjahr an.

Rooming-in in der PKV

Dann zahlen privatversicherte Eltern nichts als Begleitperson im Krankenhaus:

Die Kosten für die Unterbringung eines Elternteils bei Krankenhausaufenthalten der Kinder werden in vielen Volltarifen und in den Krankenhauszusatzversicherungen übernommen.

Ein gebrochener Arm, eine Mandelentzündung oder ein Blinddarm, der raus muss. Wenn Kinder ins Krankenhaus müssen, wollen Eltern als Begleitperson dabei sein. Welche Kosten für die Begleitperson übernommen werden ist weder in gesetzlicher noch in privater Krankenversicherung einheitlich geregelt. Es hängt vom Alter des Kindes und der Kasse bzw. dem PKV-Tarif ab. Grundsätzlich werden nur medizinisch notwendige Aufenthalte erstattet.

Für privatversicherte Eltern lohnt es sich zu schauen, was ihr Volltarif ggf. bereits übernimmt und was mit einer Krankenhauszusatzversicherung zu ergänzen ist wie z. B. Ein- oder Zweibettzimmer oder Rücktransporte aus dem Ausland.

Zahnspange und Co. – höhere Zahnkostenerstattungen in der PKV für Familien

Dann zahlen privatversicherte Eltern wenig bis gar nichts für die Zahnspange:

Die PKV übernimmt oft einen Großteil oder sogar alle Kosten für hochwertige zahnärztliche und kieferorthopädische Behandlungen, also auch für Zahnspangen und hochwertigen Zahnersatz. 

Eine private Krankenversicherung bietet Familien bis zu 100 % Kostenerstattung für Zahnbehandlungen, wobei Vorsorgemaßnahmen oft vollständig übernommen werden. Ab 90 % Kostenübernahme reicht vielen bereits. Zum Vergleich: Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt zwar auch bis zu 90 % der Kosten für eine Zahnspange, allerdings erst ab ausgeprägten Zahnfehlstellungen. Leichte Fehlstellungen, die aus rein ästhetischen Gründen korrigiert werden müssten, müssen gesetzlich versicherte Eltern vollständig selbst zahlen.

PKV und Familie: Wer kann in der PKV ermäßigt „mitversichert“ werden?

eigene Darstellung

Kinder können günstiger privat versichert werden, wenn sie unter einer bestimmten Altersgrenze sind bzw. solange sie in einer Ausbildung sind und keine (ausreichenden) eigenen Einkünfte erzielen.

Am einfachsten ist es, wenn Kinder in die PKV eines Elternteils gehen. Dann können sie gleich nach der Geburt die Option Kindernachversicherung nutzen und ihren Nachwuchs vereinfacht ohne Gesundheitsprüfung, Wartezeiten und ggf. Risikozuschläge versichern. Eltern können ihre Kinder aber auch in jeder anderen privaten Krankenversicherung versichern – dann allerdings mit Gesundheitsprüfung und ggf. mit Einschränkungen wie z. B. einem Mindestalter oder dem Ergebnis von den ersten U-Untersuchungen.

Welche Versicherer eine Kinderalleinversicherung in der PKV anbieten, lesen Sie hier!

Ehepartner bzw. -partnerinnen können sich ggf. in der PKV versichern, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, beispielsweise nicht selbst versicherungspflichtig sind und ein geringes Einkommen haben.

Für eingetragene Lebenspartner bzw. -partnerinnen gelten oft die gleichen Konditionen wie für Verheiratete. Auch sie können sich unter bestimmten Voraussetzungen privat krankenversichern.

Für sonstige Familienangehörige wie Eltern oder Großeltern ist es in einigen Fällen möglich, günstiger versichert zu werden.

Die Kosten von Familien in der PKV 

Das zahlen Partner bzw. Partnerin in der PKV

Es gibt einige spezielle Familientarife, bei denen der Beitrag für die Familienmitglieder reduziert wird. Als Angebot an Familien können diese sich günstiger versichern, in der Regel wird dennoch ein separater Vertrag für jedes Familienmitglied benötigt.

Die Kosten

  • Junge und Gesunde zahlen in der PKV mit 35 Jahren ab 400 €, für leistungsstärkere Tarife entsprechend mehr.
  • Beihilfeberechtigte erhalten meist 70 % Beihilfe und müssen nur die Restkosten in Höhe von 30 % in der PKV versichern. 2024 betrug der PKV-Beitrag für Verbeamtete durchschnittlich 239 €.

Ein weiteres Stichwort heißt Ehe­gatten­nachversicherung: Im Rahmen dieser können sich auch Ehe- und eingetragene Lebens­partner bzw. -partnerinnen von Privatversicherten mit geringem oder gar keinem Einkommenüberhaupt in der PKV versichern. Dabei dürfen sie maximal 603 € im Monat verdienen bzw. abhängig vom Bundesland bis maximal 25.000 € für beihilfeberechtigte Angehörige (Stand 2026). Dafür erhalten Familienangehörige häufig günstigere Konditionen als bei einem Einzelabschluss und die häufig üblichen Wartezeiten entfallen.

Die Ehegattennachversicherung erleichtert den Einstieg in die private Krankenversicherung für Partner oder Partnerin und schafft oft bessere Bedingungen als ein regulärer Neuabschluss.

Eine Liste mit den Einkommensgrenzen für beihilfeberechtigte Partner bzw. Partnerinnen finden Sie hier!

Bedingungen für die Ehegattennachversicherung

  • Gesundheitsprüfung
  • Der Antrag erfolgt innerhalb von 2 Monaten nach Eheschließung
  • Der bereits privat versicherte Partner ist seit mindestens 3 Monaten dort versichert
  • Der Tarif muss gleichartig zum bestehenden Tarif sein

Das zahlen Kinder in der PKV

Die Beiträge für Kinder und Jugendliche sind in der Regel deutlich niedriger als die für Erwachsene. Familien profitieren davon, dass in Kindertarifen noch keine Altersrückstellungen gebildet werden und weder gesetzlicher Zuschlag noch Pflegepflichtversicherung on top kommen. Wegen des in aller Regel guten Gesundheitszustands sind seltener Risikozuschläge relevant – und der Arbeitgeber beteiligt sich ggf. an den Beitragskosten

Die Kosten

  • Eltern zahlen in der PKV für ihre Kinder ab 100 €, für leistungsstärkere 180 € und mehr. 
  • Die Beitragskosten können durch den Arbeitgeberzuschuss gemindert werden. Wird der maximale Betrag (2026 beträgt dieser 508,59 € monatlich) nicht durch den oder die Versicherte vollständig ausgeschöpft, kann die Differenz für die Begleichung der Kosten von Familienangehörigen genutzt werden.

Beispiel Arbeitgeberzuschuss Beitragskosten Kind

Das Elternteil zahlt einen PKV-Beitrag in Höhe von 500 € und nutzt selbst 250 € (= 50 % Arbeitgeberzuschuss), so bleibt für das Kind max. 258,59 € Arbeitgeberzuschuss übrig. Hätte das Kind nun 200 € Beitrag für seinen PKV-Tarif, erhält es 100 € Zuschuss, und es bleiben weitere 158,59 € Restzuschuss für das andere Elternteil. 

Bieten alle privaten Krankenversicherungen Familientarife an? 

Nein, nicht alle privaten Krankenversicherer bieten spezielle Regelungen und ermäßigte Tarife für Familien an.

Eltern sollten die Bedingungen von mehreren Versicherern einholen und vergleichen, um herauszufinden, welche Optionen zur Mitversicherung von Angehörigen bestehen. Im Zweifel lässt sich der Aufwand reduzieren – und das Ergebnis optimieren – wenn eine ungebundene Versicherungsberatung beauftragt wird. Profis wie KVoptimal.de wissen genau, welche Angebote für Familien auf dem Markt sind und welche sich in der besonderen Familienkonstellation (Anzahl Kinder, Beamtenstatus, Vorerkrankungen etc.) besonders eignen. 

Die Vor- und Nachteile für Familien in der PKV

Vorteile  Nachteile  
Bessere Leistungen   Privatversicherte profitieren von umfassenden und oft besseren Leistungenim Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung.   z. B.  – höhere Erstattungen für  Zahnbehandlungen = hochwertigerer Zahnersatz möglich, Zahnspange für Kinder – Zuzahlung zu Sehhilfen – Ein- oder Zweibettzimmer – alternative Heilmethoden (Heilpraktikerin, Osteopath) – Behandlung durch Chefarzt/-ärztin, Spezialisten/Spezialistinnen – Leistungen sind garantiert und können nicht einseitig gekürzt werden   Keine beitragsfreie Mitversicherung von Kindern  Jedes Familienmitglied muss separat versichert werden und eigene Beiträge zahlen, was vor allem bei mehreren Kindern zu hohen monatlichen Fixkosten führt
Individuelle Absicherung  Alle Privatversicherten innerhalb der Familie erhalten einen Versicherungsschutz, passendfür die Bedürfnisse und den Gesundheitszustand. Stichwort: chronische Erkrankungen, gesundheitliche Einschränkungen. Verwaltungsaufwand  Privatversicherte müssen ihre Arztrechnungen meist zunächst selbst zahlenund dann gesammelt bei ihrer privaten Krankenversicherung einreichen. Bei Verbeamteten werden die Rechnungen überdies an eine zweite Stelle, die Beihilfe, geschickt. Bei Familien mit kleinen oder mehreren Kindern kann dies durch die Vielzahl der Arztbesuche schnell zu einem nervigen bürokratischen Aufwand werden.
Flexibilität Die PKV bietet in der Regel mehr Flexibilität in Bezug auf die Wahl von Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern und Zusatzleistungen. Die PKV-Tarife sind individuell erweiterbar mit Zusatzbausteinen.   ggf. kein Kinderkrankengeld, keine Beitragsbefreiung bei Elterngeld

Für Familien lohnt es sich, die Wahl ihrer PKV vorausschauend zu treffen. Auch, wenn noch kein Nachwuchs da ist, ist es sinnvoll zu schauen, welche familienfreundlichen Leistungen enthalten sind – oder später ergänzt werden können.

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A Private Blog Network (PBN) is a collection of websites that are controlled by a single individual or organization and used primarily to build backlinks to a “money site” in order to influence its ranking in search engines such as Google. The core idea behind a PBN is based on the importance of backlinks in Google’s ranking algorithm. Since Google views backlinks as signals of authority and trust, some website owners attempt to artificially create these signals through a controlled network of sites.

In a typical PBN setup, the owner acquires expired or aged domains that already have existing authority, backlinks, and history. These domains are rebuilt with new content and hosted separately, often using different IP addresses, hosting providers, themes, and ownership details to make them appear unrelated. Within the content published on these sites, links are strategically placed that point to the main website the owner wants to rank higher. By doing this, the owner attempts to pass link equity (also known as “link juice”) from the PBN sites to the target website.

The purpose of a PBN is to give the impression that the target website is naturally earning links from multiple independent sources. If done effectively, this can temporarily improve keyword rankings, increase organic visibility, and drive more traffic from search results.

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