Viele Menschen, vor allem jüngere, wollen in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln, weil sie günstiger und mit mehr Leistungen versichert sein wollen. Eine private Krankenversicherung steht nicht jedem offen. Zugelassen sind Selbstständige und Beamte, Arbeitnehmer mit unzureichendem Einkommen hingegen haben keine Chance auf einen Wechsel. Aber darf sich wirklich jeder ändern, wenn er die Voraussetzungen erfüllt? Wie sieht es beispielsweise mit schwangeren Frauen aus, die in die private Krankenversicherung wechseln möchten?
Schwanger in die private Krankenversicherung – so funktioniert es!
Ein Wechsel in die private Krankenversicherung während der Schwangerschaft ist bei Vorliegen der Grundvoraussetzungen problemlos möglich. Dies ist der Fall, wenn Ihr Jahreseinkommen die Pflichtversicherungsgrenze übersteigt und Sie die Gesundheitsprüfung bestehen. Auch Beamte oder Selbstständige können sich privat versichern. Auch in einer „normalen“ privaten Krankenversicherung sind viele Leistungen rund um die Schwangerschaft meist inklusive. Wenn Sie privat versichert sind und schwanger werden, ändern sich Kosten und Umfang Ihres Plans nicht. Premium-Tarife bieten Schwangeren oft einen noch umfassenderen Rundumschutz mit zahlreichen Zusatzleistungen.
Vorteile: PKV + schwanger
- Weitere Dienstleistungen: Angebote wie Einzelzimmer oder Oberarztbehandlungen im Krankenhaus können zu einem angenehmeren Geburtserlebnis beitragen.
- Bedarfsgerechte Dienstleistungen: Viele Tarife sind speziell auf die Bedürfnisse schwangerer Frauen zugeschnitten.
- Kommen Sie schnell zu Terminen: Privatversicherte können in der Regel kurzfristigere Termine bei Ärzten, Fachärzten und Kliniken bekommen, was vor allem Schwangere zu schätzen wissen, wenn regelmäßige Untersuchungen erforderlich sind.
Wenn Sie schwanger sind: Wartezeiten
Bevor eine Frau während der Schwangerschaft in die private Krankenversicherung wechselt, ist es wichtig, vorab zu klären, ob entsprechende Wartezeiten einzuhalten sind. Abhängig vom Tarif können diese für bestimmte Dienste standardmäßig vorhanden sein. Wartezeiten im Vertrag führen dazu, dass manche Leistungen erst nach einer bestimmten Zeitspanne genutzt werden können. Sind Schwangerschaftsleistungen ausdrücklich im Tarif enthalten, sollte es zu keinen Wartezeiten kommen.
Bei Schwangerschaft: Risikozuschläge
Wechselt eine Schwangere in die PKV oder den Tarif innerhalb ihrer PKV, kann die Versicherung dies tun Vorerkrankungen auswerten. Sollte dies der Fall sein, könnte es zu einem Ausschluss bestimmter Leistungen oder zu Leistungseinschränkungen kommen.
Das Thema Schwangerschaft und private Krankenversicherung haben wir in unserem Blog bereits mehrfach thematisiert:
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Schwanger in der PKV – So geht das nicht!
Auch wenn ein Wechsel in die private Krankenversicherung für Schwangere theoretisch problemlos möglich ist, erleben viele Frauen in der Praxis herbe Enttäuschungen: Die meisten privaten Krankenkassen lehnen einen Wechsel während der Schwangerschaft ab. Hier spielen die hohen Kosten eine Rolle. Obwohl eine Schwangerschaft nicht gleichbedeutend mit einer Krankheit ist, wird sie in Gesundheitsfragen häufig angesprochen. Manchmal bieten private Krankenversicherungen einen Wechsel zum Basistarif an, der nur eingeschränkte Leistungen umfasst.
Aus finanziellen Gründen entscheiden sich viele Schwangere (vorerst) gegen einen Wechsel in die private Krankenversicherung. Hauptgrund für Mitarbeiter: Während der Mutterschafts- und Elternzeit zahlt der Arbeitgeber keine Zuschüsse zur Krankenversicherung oder den Betroffenen Die PKV-Beiträge müssen Sie aus eigener Tasche bezahlen. Für viele Menschen ist es lukrativer, sich beitragsfrei über die Familienversicherung des Partners absichern zu lassen.
Leistungen für Schwangere in der privaten Krankenversicherung
Grundsätzlich bietet die PKV Schwangeren umfangreiche Leistungen an. Wird eine privat Versicherte im Laufe der Zeit schwanger, kann sie sich auf einen hervorragenden Gesundheitsschutz freuen. Dazu gehören alle wichtigen Kontrolluntersuchungen und Arztbesuche sowie die Entbindung und Nachsorge. Auch wenn das Kind bereits im Mutterleib eine medizinische Behandlung benötigt, übernimmt die private Krankenversicherung auch hierfür die Kosten im vertraglichen Umfang. Welche Studien z. B. ob die private Krankenversicherung werdende Mütter im Bereich der Pränataldiagnostik abdeckt, hängt immer vom Versicherer und dem gewählten Tarif ab. Einige Tarife bieten sogar eine Beitragsbefreiung während des Elterngeldbezugs an oder übernehmen auch die Kosten für alternative Behandlungsmethoden, Online-Schwangerschaftsbegleitung und Elterncoaching.
Typische Leistungen für Schwangere in der privaten Krankenversicherung:
- Mutterpass
- Geburtsvorbereitungskurse
- Kostenübernahme für Hebammen und Geburtshelfer
- Vorsorgeuntersuchungen: u.a. Bluthochdruck, Gewichtskontrolle, Urinuntersuchung, Palpation
- Laboruntersuchungen: einschließlich Blutuntersuchungen zum Ausschluss von Krankheiten wie Syphilis, Röteln, HIV und Hepatitis B
- Glukosetoleranztest
- 3x Ultraschalluntersuchungen und 1x 3D-Ultraschall
- Pränatale Diagnostik: u.a. Untersuchungen auf Chromosomenstörungen, Erbkrankheiten, Down-Syndrom, Nackenfaltenvermessung
- Organscreening und detaillierte Diagnostik
- Typischerweise nicht enthalten: Nahrungsergänzungsmittel wie Folsäure und Vitamine
Was genau inklusive und kostenlos ist, was ggf. gegen Aufpreis abgedeckt ist oder gar nicht abgedeckt ist, hängt maßgeblich davon ab, für welchen Tarif Sie sich entscheiden. Grundtarife konzentrieren sich auf die medizinische Grundversorgung und bieten in der Regel keinen zusätzlichen Komfort. In den Comfort- und Premium-Tarifen sind außerdem Zusatzleistungen wie Akupunktur, erweiterte Vorsorgeuntersuchungen, Einzelzimmer oder die Kostenübernahme bei einer Hausgeburt enthalten.
Fazit: Schwanger in der PKV
Um es ganz klar zu sagen: Privatversicherte Frauen dürfen selbstverständlich schwanger werden – eine gute Grundversorgung ist auch in den Basistarifen gewährleistet. Schwieriger wird es, wenn Schwangere in die private Krankenversicherung wechseln wollen. Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen, allerdings führt die Angabe einer Schwangerschaft bei der obligatorischen Gesundheitsuntersuchung regelmäßig zur Ablehnung. Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, doch viele private Krankenversicherungen scheuen die damit verbundenen Kosten und lehnen den Versicherungsschutz lieber von vornherein ab. Zudem erschweren Wartezeiten und Risikozuschläge den Wechsel in die private Krankenversicherung während der Schwangerschaft.
Fakt ist: Je nach Anbieter und Tarif gibt es Unterschiede, wenn es um eine bestehende Schwangerschaft geht. Es empfiehlt sich, vorab die genauen Versicherungsbedingungen zu prüfen, um sicherzustellen, dass alle gewünschten Leistungen vollständig abgedeckt sind – oder herauszufinden, welche private Krankenversicherung tatsächlich schwangere Frauen aufnimmt. Wir verfügen über langjährige Expertise in Versicherungsfragen und Tarifoptimierung. Wir beraten Sie gerne, welche Tarife für Sie als Schwangere geeignet sind.
Wir bieten Ihnen hierfür eines an Sicherheitsgarantie (wir arbeiten unabhängig), eins Preisgarantie (günstigster Tarif mit mindestens gleichwertigen Leistungen) und eins Nachhaltigkeitsgarantie (Innerhalb von 5 Jahren kann eine erneute Tarifwechselberatung kostenfrei sein.)
Gerne unterstützen wir Sie beim internen Tarifwechsel, sodass Sie bei Ihrer Versicherung jederzeit unkompliziert und unkompliziert auf einen anderen Tarif umsteigen können.
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PakarPBN
A Private Blog Network (PBN) is a collection of websites that are controlled by a single individual or organization and used primarily to build backlinks to a “money site” in order to influence its ranking in search engines such as Google. The core idea behind a PBN is based on the importance of backlinks in Google’s ranking algorithm. Since Google views backlinks as signals of authority and trust, some website owners attempt to artificially create these signals through a controlled network of sites.
In a typical PBN setup, the owner acquires expired or aged domains that already have existing authority, backlinks, and history. These domains are rebuilt with new content and hosted separately, often using different IP addresses, hosting providers, themes, and ownership details to make them appear unrelated. Within the content published on these sites, links are strategically placed that point to the main website the owner wants to rank higher. By doing this, the owner attempts to pass link equity (also known as “link juice”) from the PBN sites to the target website.
The purpose of a PBN is to give the impression that the target website is naturally earning links from multiple independent sources. If done effectively, this can temporarily improve keyword rankings, increase organic visibility, and drive more traffic from search results.